Liebe ist…

…ihm alle paar Tage die Zahnpasta in der Tube gebrauchsbereit runter zu drücken.

Ausserdem stelle ich fest, dass ich den Valentinstag als Single viel bewusster wahrgenommenen habe und ihn heute schon fast wieder vergessen hätte. Nicht aus mangelnder Verliebtheit, aber die lange Arbeitswoche birgt doch einige Hürden, die mich die Romantik etwas vergessen lässt. Wenn jetzt kein Notfall mehr anruft, reicht es sogar noch für ein gemeinsames Abendessen. Oder eine Folge Netflix. Oder durch die Tweets meiner Favoriten zu scrollen. Oder was man halt so macht mit Ü40 bei langen Arbeitstagen. Erotischer wird es nicht, wenn das schwarze Notfallhandy neben dem Kopfkissen liegt. Dazu bin ich viel zu pflichtbewusst. Aber wir arbeiten daran.

Hätten Sie mal auf Ihren Mann gehört!

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Wenn der Handchirurge sagt, man hätte den Verband genau so machen sollen, wie der Mann zu Hause ihn machen wollte, dann ist man dann schon ein klein wenig kürzer. Ich meine, wer ist der Tierarzt und wer der Banker? Nun muss ich mir nicht nur wochenlang anhören, dass er von Anfang an gesagt hätte, dass diese Gemüsraffel nichts tauge, sondern auch, dass er ja von Anfang meinte, man müsse sofort zum Arzt.

Nun sitze ich bei Sonne auf dem Sofa und bim zum Seriengucken verdammt, anstatt zu arbeiten oder noch wichtiger: Sport zu machen bei dem Traumwetter. Kann mal jemand die ganze Schokolade verstecken bitte?

Keine Foodblogger-Gene

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Ich hatte mir ja kurz überlegt, eine Karriere als Foodblogger zu starten sobald die neue Küche steht. Jetzt fehlt mir nach dem gestrigen Bekochen von 12 Gästen ein Teil des kleinen Fingers an der linken Hand…

Ich entschied mich nun doch für die restlichen 9 Finger und gegen schöne Essensbilder.

10 Jahre später…

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… werde ich hier auf dem Blog tatsächlich 39 Jahre, 364 Tage und 23 Stunden alt. Nun gut, nicht ganz, aber Mama Chnübli – die es exakt wüsste – liest ja nicht mit.

Und auch 10 Jahre später findet der Jahrzehntewechsel im Kanton Bern statt. Nicht weil ich hier noch wohnen würde, aber weil ich, das erste Mal seit dem Studium, an eine Grossveranstaltung der Fakultät zurück kehrte. Und wie begrüsste mich der Studienverantwortliche?

„Ah. Die Bloggerin!“

Das blieb also haften. Nicht, dass ich auf gefühlt 200 Probleme im Studienalltag eine Lösung liefern konnte oder mal so rasch das beliebteste Nachschlagewerk in der Bibliothek allen illegal als pdf zur Verfügung stellte… Oder recht unehrenhaft eine Ehrenrunde einlegte und man meinen Rekurs so lange verschlampte, bis das Jahr eh zu weit fortgeschritten war, als dass ich den Anschluss wieder hätte finden können. Oder dass ich immer wusste welcher Dozent mit welcher S.. aber lassen wir das.

Die Bloggerin.

Viel hat sich geändert. Bis auf eines. Das kann ich immer noch:

 

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Tierisches Happy Weekend

Über 30 Grad Celsius wird erwartet am Pfingstwochenende und ich kann’s kaum erwarten.

Ich war heute schon das erste Mal schwimmen und hatte eine der 50-Meter-Bahnen ganz für mich alleine. Auch dafür liebe ich Berlin. An meinem bevorzugten Urlaubsort ist irgendwie alles ein klein wenig wie zu Hause nur grösser, lauter, lebendiger und ungezwungener. Und die Berliner scheinen nicht so schwimmbegeistert zu sein. Zuhause in Basel wird man im Sportbad Joggeli ja beinahe erschlagen auf den paar Bahnen, die sich die ganze Stadt teilen muss und die Schwimmvereine und Schulen für Otto-Normalbürger noch übrig lassen. Da muss sich noch einiges tun, aber vorerst entschwinde ich mal wieder in die Sonne.